Datenschutzgesetze und Big Data

Autor
Dr. Christophe Schneble, Institut für Bio- und Medizinethik (IBMB), Universität Basel

Der Schutz von Datensubjekten ist sowohl für die Forschung als auch für die kommerzielle Nutzung von Big Data von zentraler Bedeutung. Die aktuellen Datenschutzbestimmungen spielen eine wichtige Rolle bei der Gewährleistung von Schutzmassnahmen, der Risikominderung und der Festlegung von Rechten für die Betroffenen. Die heutige Rechtslandschaft ist jedoch oft durch Heterogenität gekennzeichnet, was den Überblick erschwert. Darüber hinaus ist es wichtig, eine Brücke zwischen dem rechtlichen Kontext und der Umsetzung zu schlagen, indem Leitlinien für die Umsetzung dieser Grundsätze bereitgestellt werden.

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Empfehlungen

Da Datenschutzgesetze der Dynamik der Entwicklung im Bereich Big Data nicht folgen können, ist die Bereitstellung von Leitlinien ein komplementärer Weg. Ein vielversprechender Bereich, in dem Leitlinien wirken könnten, ist die dynamischen Einwilligung in die Datennutzung. Dadurch kann die Autonomie der einzelnen Person wie auch der Schutz ihrer Rechte gewahrt werden.

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  • Eleonora Viganò (Universität Zürich) – Herausgeberin
  • Mira Burri (Universität Luzern)
  • Markus Christen (Universität Zürich)
  • Bernice Elger (Universität Basel)
  • Christian Hauser (University of Applied Science of the Grisons)
  • Marcello Ienca (EPFL)
  • Michele Loi (Universität Zürich)
  • Christophe Schneble (Universität Basel)
  • David Shaw (Universität Basel)

Zur ELSI Task Force

Projektbeschreibung auf www.nfp75.ch
http://www.nfp75.ch/en/projects/cross-cutting-activity/elsi-task-force-for-the-national-research-programme

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